Mega-Direktreduktionsanlage in Russland

Beitrag vom 26.01.2014

Einen der größten Aufträge in der Firmengeschichte der Schatz GmbH erhielt das Technische Büro von der Siemens VAI in Linz.

Siemens VAI errichtet für einen russischen Kunden ca. 500 Kilometer südlich von Moskau eine der größten Direktreduktionsanlagen, die jemals weltweit gebaut wurden. Im Endausbau soll die Anlage bis zu 1,8 Millionen Tonnen Roheisen pro Jahr produzieren. Unsere im Industrieanlagenbau durch jahrelange Planungserfahrung sehr versierten Ingenieure werden unter der Projektleitung von Ing. Harald Mayrhofer ungefähr 1500 Tonnen Rohrleitungen in Dimensionen von 10 mm bis 2,20 m Durchmesser planen. Temperaturen bis zu 350 °C und Drücke bis 40 bar erfordern eine qualitativ hochwertige Planung. Der Planungszeitraum für diese Anlage wird sich über ein Jahr erstrecken.

Mit dem Einsatz eines Global Servers lässt sich die Zusammenarbeit Siemens VAI/Linz – Firma MIDREX/USA und TBS/Naarn realisieren. Die Firma Midrex in Charlotte/North Carolina in den USA ist der Lizenzgeber für das Midrexverfahren, das in Direktreduktionsanlagen zur Anwendung kommt, um Eisenoxid mittels Erdgas zu Roheisen mit einem Eisenanteil von über 90 % zu verwandeln.

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Das Projektteam von TBS Schatz unter der Leitung von Ing. Harald Mayrhofer (2.v.r.) mit Siemens VAI Projektleiter Ing. Josef Huber (3.v.l.)Das Roheisenwerk im virtuellen ModellIng. Huber (Siemens VAI) und Ing. Mayrhofer (TBS Schatz) mit den hot briquetting iron pellets (HBI)NAVIS-Modell-LGOK II, ebenfalls geplant von TBS Schatz 2006/2007